Citrus hystrix DC.

Familie: Rutaceae

Gebräuchliche Bezeichnung:: Caffir lime, Kaffir lime, Leech lime, Porcupine orange, Rough lemon, Thai Bai Makrut, Wart lime, Wild lime.

Volkstümliche Namen: Burmesisch: Shauk Cho, Shouk-Pote, Shauk Nu. Chinesisch: Ma Feng Gan, Mao Li Qiu Si Ku Cheng. Tschechisch: Kaffir citrus. Dänisch: Kaffir lime. Niederländisch: Indonesische citroenboom, Kaffir limoen, Djeroek Poeroet. Finnisch: Kaffir Limetti. Französisch: Combava. Deutsch: Indische Zitrone, Kaffir-Limette, Makrut-Limette, Kaffernlimette. Ungarisch: Kaffircitrom. Indisch (Tamil): Kolumichai. Indonesisch: Juuk Purut. Japanisch: Bai Makkuruu, Kobu Mikan. Malaysisch: Limau Purut, Limau Hantu. Philippinen: Kabog, Kamuntai. Spanisch: Naranja Puerco-Espin, Hojas de Lima Cafre, Lima Kaffir. Schwedisch: Kafirlime. Thailändisch: Bai Makrut, Luuk Makrut.

DIE HERKUNFT

DER KAFFERNLIMETTE

Kaffernlimettenbäume (C. hystrix) sind dornige Zitrusbäume, die bis zu 10 Meter hoch werden. Sie haben sehr aromatische sanduhrförmige Blätter. Die Frucht ist so groß wie ein Golfball und warzig. Am besten wird sie grün gepflückt, denn wenn sie gelb ist, ist sie überreif.

 

Herkunft

Der Kaffernlimette (Citrus hystrix de Candolle) ist eine im malaysischen Archipel beheimatete Zitrusfrucht, die Pierre Poivre um 1770 auf Mauritius (damals französisch) einführte. Einige Pflanzen wurden von den Naturforschern auf Nicolas Baudins Expedition von Timor nach Paris gebracht und in der Umgebung von Pariser sowie in Italien kultiviert. De Candolle, Professor in Montpellier, nannte sie 1812 Cirtus hystrix ("dornig"). Daher der Name Lemon Hedgehog (Igel-Limette), der ihr zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegeben wurde.

Gleichzeitig wurde sie als " Silberschmiedekalk " bezeichnet, da der Saft in Indien zur Reinigung von Schmuck verwendet wurde. Risso fügt hinzu, dass es auch als Waschmittel und als „undurchdringliche” Hecke verwendet wurde und dass ihre kandierten Früchte ausgezeichnet schmeckten.

Die Engländer finden die in Indien angebaute Kaffernlimette, aber die Beschreibung von William Roxburgh ist ungenau: ​​er nennt sie die süße Limette der Molukken. Das englische Wort „Kaffir Lime” findet vor dem Ende des 20. Jahrhunderts kaum Erwähnung. Im Jahre 1914 wird die „Kaffir Lime” aus Ceylon im Buch „A Handbook of Tropical Gardening and Planting” (Handbuch für tropische Gartenarbeit und Pflanzen) von Hugh F. Macmillan erwähnt: fast so groß wie eine Zitrone, mit einer warzigen und groben Haut. Aber erst mit der Entdeckung von malaysischer und thailändischer Küche in den 1980er Jahren tauchten die „Kaffir lime leaves (Limau Purut)“ auf Englisch auf (William Crawford, Kamolmal Pootaraksa -Penguin Publishing, 1986 - Thai Home-Cooking from Kamolmal's Kitchen).

Sie wird von der FAO manchmal Mauritius Papeda oder Réunion Combava genannt. Auf Französisch wird das Wort Combava seit Beginn des 19. Jahrhunderts und seit den 1960er Jahren zeitweilig verwendet. Die Combava ist durch die Küche der Inseln Réunion, Maurice und Mayotte bekannt. Es ist eine wichtige Zutat für das Rougail, ein Gericht aus der Réunion, das aus grünen Früchten, Tomaten und Chilis hergestellt wird, und das schon 1869 erwähnt wurde.

Die Revue Agricole de la Réunion aus dem Jahr 1951 weist darauf hin, dass sie in einigen alten Obstgärten an der Luvküste existierte. Hystrix D C., eine als Combava bekannte Art, kommt fast überall zwischen 0 und 500 Meter über dem Meeresspiegel vor. „Die sehr bittere Schale wird manchmal in Rougail verwendet” und 1980 schreibt Jean François Sam-Long, dass die Schale und die duftenden Blätter der Combava Teil des Rezepts für Tomaten-Rougail sind. Erst im 21. Jahrhundert wird Combava in französischen Schriftquellen mit der thailändischen Küche in Verbindung gebracht, und dort wird lediglich das Blatt zum Kochen verwendet.